Astromant und Internet (ein Aufsatz aus 2002)

Dass sich über meine laienhaft aufgebaute Brücke auf astrologischem Weg Paare gefunden haben, macht mich froh und stolz.

Deswegen mache ich auch hier weiter! Eigentlich bin ja ganz froh, dass mich nicht alle (über 2500 „Klicks“ bis August 2002) angeschrieben haben …

Übrigens:

Durch meine astrologische Partnervermittlung (via http://astromant.de) lernten sich im Jahr 2002 Paare kennen, die bald darauf Babies (Mond-Planung nach Dr. Wagner) haben.

Wenn sich nun auch hier weiterhin ein Treffpunkt entwickelt, über den sich Paare stressfrei, angstfrei und kostenfrei zunächst durch Foren, Chat und/oder eMail, dann aber auch real kennenlernen, dann freut mich das noch mehr!

Bisher (vor 2002) habe ich hier mangels Know-how ein Gästebuch eines Beepworld-„Baukastens“ als eine Art Forum „zweckentfremdet“. Inzwischen (2002) habe ich eine Forum-Routine bei WebMart gefunden, die mit meinem bescheidenen Know-how und mit dieser Homepage kompatibel ist.*gg* Sie wurde von mir in Nachtarbeit verlinkt; ich hoffe, dass trotzdem alles klappt! Selbstverständlich steht nach wie vor das Kontaktformular für diskretere Post zur Verfügung!

Beste und diskrete Mühewaltung sind für mich selbstverständlich!

Licht und Liebe

Bernd
astromant

Interview

INTERVIEW
Herr Schiele, Sie sind Astrologe und Tarot-Deuter, wie verbinden Sie diese beiden Disziplinen miteinander?

Zur sensitiven Lebensberatung gehört bei mir immer auch die astrologische Art der Erfahrungswissenschaft oder/und Biographieforschung auf der Basis der Erkenntnisse aus der gut fundierten klassischen Astrologie. Anhand eines individuellen Geburtsbildes läßt sich erkennen, mit welchen Qualitäten jemand geboren ist, welchen Aufgaben und Entwicklungen er sich stellen muß. Alle Verhaltensmuster, zu denen jemand tendiert, auch berufliche Begabungen und Problemstellungen werden ersichtlich.

Manchmal ist das, was wir im Alltag für ein Problem halten, nur ein Heilprozess: Jedes Problem, vor das der Alltag uns stellt, läßt sich in astrologischer Sprache umsetzen; das Kosmogramm erklärt, wie das Problem gemeistert werden kann.

Ein Problem ist ja häufig nur ein Symptom dafür, daß ein nicht zur Entfaltung gebrachtes Lebensthema in einer versteckten Form, eben als „Problem“ existiert. Dadurch, daß ein ungelöstes Thema in der Beratung zur Bewußtheit und Anschauung kommt, wird ein Heilprozeß in Gang gesetzt. Dazu wähle ich eine alltagstaugliche Übersetzung der astrologischen Sprache, die genau dem vom Klienten geschilderten Fall Rechnung trägt.

Das ist die Essenz der Synthese von Astrologie und Lebenskunst. Die Astrologie ist ein sehr genaues Diagnose-Instrument, um einen einzelnen Menschen in seiner Vollständigkeit zu erfassen. Tarot ist auch ein hoch zu schätzendes Diagnosemittel, weil beim Kartenmischen das Harmoniegesetz im Menschen den Menschen gewissermaßen zu einer Antenne macht.

Was heißt „unterdrückt“ ,,versteckt“ und ,,verdrängt“?

Die Astrologie ist eine Lebenslehre, die besagt, daß jede/jeder mit einem bestimmten Kosmogramm in diese Welt kommt. Das heißt, das Menschenkind, das man werden möchte, ist schon zum Lebensanfang als Entwurf da. Dieses Menschenkind „prallt“ nun auf dem Lebensweg zu sich selbst auf die aktuelle Realität, z.B. auf eine bestimmte Psyche, einen bestimmten Körper und auf ein bestimmtes soziales Umfeld.

Diese Realitäten haben ihren Ursprung in vergangenen Leben, in denen die Voraussetzungen für das jetzige geschaffen wurden. Alles findet jedoch immer im Jetzt statt.

So gerät das „mitgebrachte“ Konzept immer wieder in Gegensatz zu den vorgefundenen Lebensumständen – dem „Kosmos“ des Menschenlebens, in dem es real werden soll.

Häufig verliert das Menschenkind die Orientierung; die Folgen sind Verweigerung und Aufnahme von Fremdbildern, Traumbildern oder bequemen Illusionen. Der eigene Lebensschlüssel bleibt unerlöst, er liegt dann solange verwunschen im Dornröschenschlaf bis er erlöst wird.

Die Widerstände dienen wohl dazu, unser individuelles „Programm“ umzusetzen?!

Genau. Die Lebensumstände hat das Menschenkind ebenfalls weitgehend ausgewählt. Auch wenn die Lebensumstände oberflächlich betrachtet nicht so günstig erscheinen, sind sie als Reibungsthematik letztlich für die spirituelle, geistige und geistliche Entwicklung notwendig.

Denn wenn wir diese Reifungsprozesse von innen her nicht annehmen, entstehen Krisen (Krise kommt von krinein –griechisch- vor Entscheidungen stehen). Die Astrologie, wie ich sie nach astrologischen Kriterien einsetze, hilft, diese Prozesse wieder in Fluß zu bringen, die vorher nicht zugelassen wurden. Denn wenn etwas verweigert wird, drängt sich das irgendwann als Symptom im Verhaltensmuster, manchmal auch im Gesundheitsbefinden auf.

Es gibt ja Menschen, die innerlich dem Leben mehr oder weniger unbewußt so sehr kündigen, daß sie einen ,,biographischen Tod“ erleiden, weil sie sich jeder Entwicklung entziehen und sich in einen Glaskasten setzen wollen, so daß sie nur noch in einer sterilen, distanzierten Welt leben können.

Paracelsus hat einmal gesagt: „Ein guter Medicus muß ein guter Astrologus sein.“

Die Essenz einer optimal verarbeiteten COSCARA-Beratung ist, daß der/die Klient/in die Bedeutung dessen, was mit ihm/ihr und um sie herum geschieht, besser erfassen, besser verstehen und dann auch besser einordnen kann. Mit einer bestimmten Lebensthematik läßt sich dann viel besser umgehen. Deswegen ist die Verknüpfung der sensitiven Lebensberatung mit der Astrologie und der Astrosophie als ganzheitlich orientierte Menschenlehre meiner Meinung nach ein Muß.

Wenn ich jetzt um die Zeitqualität weiß, wie gehe ich damit um?

Mein größter Wunsch ist, daß jemand nach den astrologischen Beratungen bzw. mit seinem individuellen COSCARA-Buch in seinem Leben arbeitet. Wie ich durch freundliches Feedback erfahren durfte, geschieht das sehr oft, fast immer. Ich kann in der Beratung zusammen mit meinen Klienten eine Sensibilität, ein Bewußtsein für ihre eigenen inneren Prozesse schaffen.

Das erarbeitete Wissen und die Erkenntnis, die Reflexion über sich und den eigenen bisher gelebten Lebensweg führten ganz natürlich dazu, daß sie im täglichen Leben die Bedeutung dessen, was ihnen geschieht, verstehen. Sie werden aufmerksamer mit den Begegnungen und Ereignissen umgehen. Die astrologische Beratung dient dazu, diese Selbst-Orientierung zu schulen.

Viele Menschen suchen gerade entweder einen anderen Menschen, eine Institution oder einen Glauben, die für sie die Verantwortung übernehmen …

Kultur kommt von Kult. Unsere Kultur ist eine Religionskultur.

Der Schöpfer unseres Schul- und Universitätswesens, Reformator, Freund und Weggefährte Martin Luthers, der „Praeceptor Germaniae“ Philip Melanchthon, war Astrologe; wir sollten das nicht vergessen. 14 Päpste waren Astrologen. Kaiser Karl, der Große, war Astrologe. Historische Beispiele für Astrologen, die in Herrscherhäuser arbeiteten, gibt es zuhauf.

Für den modernen Menschen ist der kulturelle abendländische Kulturhintergrund und ein abendländisches Schöpfungsbild, ein Religionsbild im Sinne von Religio = Rückbindung wichtig. Ellis, ein Therapeut aus USA, weist heute durch seinen bahnbrechenden Erfolg (RET = ratio-emotionale Therapie) und auch durch seine Veröffentlichungen darauf hin, wie unsinnig es ist, Psychologie von der Philosophie zu trennen.

Unser Augenlicht hat einen blinden Fleck.

Nimmt man dem Auge den blinden Fleck, verlieren wir das Augenlicht total. Der Mensch braucht den Menschen. In der Beratung kann und will ich Erkenntnisse Meine Beratung will und soll Erkenntnisse vermitteln und öffnet auch den Blick für ein etwa aufzuarbeitendes Defizit.

Aber im Leben umsetzen muß das mein (e) Klient/in selbst. Ich mische mich keinesfalls mit meinen Talenten wie Astrologie-, I-Ging- und Tarot-Deutung manipulativ in die Biographie eines Menschen ein, sondern öffne ihn nur für die Entwicklungen, die bereits in ihm angelegt oder zur Zeit der Beratung wach geworden sind..

Natürlich werden in meinen COSCARA-Beratungen auch ganz konkrete individuelle Möglichkeiten und Lösungen zusammen erarbeitet, die Hilfestellung bei der tatsächlichen Umsetzung leisten. Mein Ziel aber ist es, daß ein Mensch auch nach einer kurzen ein- oder zweistündigen Sitzung tatsächlich mit einem anderen Bewußtsein wieder in den Alltag hinaus geht.

Nicht etwa, weil ich ihm gesagt habe, was er tun soll, sondern weil er sich durch z. B. meine Art der astrologischen Stellungnahme selbst erkennt und sich an seinen eigenen Weg wieder anschließt. In diesem Moment „kommen“ dann auch die Dinge von außen. Man könnte auch sagen, das durch Astrologie- oder COSCARA-Sitzungen erweckte Bewußtsein sensibilisiert für die notwendige Achtsamkeit. Das heißt die Dinge, die man konkret gemäß Begabung und Reifestadium tun soll, werden während und/oder nach COSCARA-Sitzungen aus sich selbst heraus gefunden und der Zeitqualität entsprechend durchgeführt. Als Astrologe weiß ich zwar aufgrund der Erfahrungswissenschaft schon anhand des Kosmogramms, wohin die Entwicklung astrosophisch gehen kann, aber es nützt ja nichts, daß ich es sehe, bzw. Statistiken über Lebensverläufe es nachweisen, sondern der/die Beratene erkennt das mit Regelmäßigkeit in sich selbst.

Ich helfe nur dabei, daß er/sie seinem/ihrem Weg näher kommt. Das ist ja gerade der Effekt der COSCARA-Methode, kosmische Wirkprinzipien wie z. B. Zeitqualität so zu übersetzen, daß der Ratsuchende sie in seinem Alltag wirken sieht und dann auch damit wirklich arbeiten kann, weil er/sie sein/ihr Leben in größeren Zeiträumen wirken sieht.

Ich erzähle in der Sprache des täglichen Lebens und übersetze die Erfahrungswissenschaft alter, ewig aktueller Symbolsprache in moderne, für den Klienten verständliche Sprache. Durch ein Bild, eine Analogie wird häufig leichter sichtbar, was vielleicht nicht stimmt in einem Leben. Deswegen benutze ich auch Märchen, mythologische Geschichten, Film-Tips und Literatur-Tips, um ganz bestimmte Planeten-Konstellationen zu beschreiben.

Ist aus dieser Motivation, Astrologie begreifbarer und transparenter zu machen, das COSCARA-Beratungsgespräch entstanden?

Genau. Das Gespräch hat deswegen Erfolg, weil durch die Unterredung Archetypen und Verhaltensmuster transparent werden und einen Überblick über die Wirkprinzipien des eigenen Kosmogramms gegeben ist, die „Lebensbühne“ und Lebensthemen anschaulich werden. Astrologie und Tarot sind element-orientierte Bildsprachen. Mit Hilfe dieser ewig aktuellen Element-Bildsprachen werden die Daseins-Prozesse gut sichtbar. Das COSCARA-System ist als eine Brücke vom Element-Bild zum modernen aktuellen Leben zu sehen.
Ich verwende es sowohl in Vorträgen als auch in persönlichen Beratungen, um das umfassende Notenblatt der Lebenssinfonie mit den vielen gleichzeitig wirkenden Musikanten überschaubar, hörbar, spürbar und transparent zu machen.

Wie ist denn die Idee zu einer Entwicklung der COSCARA-Methode entstanden?

Angefangen hat alles vor einigen Jahren, als Michael Mahlke zum ersten Mal zu einer astrologischen Beratung kam. Er war begeistert von den Möglichkeiten der Astrologie und fühlte sich dazu inspiriert, mit mir gemeinsam meine Gesprächsmethode zu einem Konzept zu machen. Ich fand in Michael einen Menschen, der mit seinen Fähigkeiten in der Lage war, dem Wesen meiner Beratung einen konkreten Rahmen zu geben. Mehrere Jahre lang stand immer wieder die Frage nach der Effizienz für den modernen Menschen im Alltag im Mittelpunkt.

In der Beratung oder in einem Kurs für Persönlichkeitsbildung kann man nicht mal eben einfach eine Idee einwerfen und sie später näher erläutern. Es mußte auf den Punkt stimmen. Manchmal haben wir ganze Aufsätze und Konzepte wieder verworfen und von vorne angefangen. Wir haben miteinander das Wesentliche der Element-Sprachen erforscht und zum Ausdruck gebracht. Es war ein ständig tiefer gehender Prozeß, Geistiges sinnlich erfassbar zu machen.

Daraus sind dann unsere Kurs-Unterlagen für Persönlichkeitsbildung und (Manager-)Coaching entstanden.

Das COSCARA-Gespräch ermöglicht so eine völlig neue und erweiterte Betrachtungsweise?

Von der reinen Schilderung eines Horoskop-Bildes über astrologische Verhältnisse und Schlüsselwort-Vermittlung habe ich mich schon früh total gelöst. Mein Deutungsweg ist die Formensprache der Lebenslehren, d. h. eher die Gestaltsprache des Tierkreises als nur ein bloßes Kenntlichmachen, eher die Sinnvermittlung des Königsweges durch das bebilderte Kraft- und Weisheitsbuch Tarot, als das „Kartenlegen“.

Mein Umgang mit den Element-Sprachen ist ein Ausdruck des Wesenhaften. Deshalb heißt einer meiner Vorträge auch ,,Betrachtungen zum Wesen der Tierkreiszeichen“. Das hört sich simpel an, weil alle Welt meint, die Zeichen seien in ihrer Bedeutung schon verstanden. Aber es sind noch ungeahnte Tiefen, den Tierkreis als Denkmodell zu betrachten.

Astrologe, Astromant sein heißt für mich, das Wesenhafte zu sehen und nicht nur formelhaft auswendig zu lernen, was klischeehaft alles zu den Tierkreiszeichen gehört.

Astrologie habe ich zunächst für mich als Kraftfeld-Motiv entdeckt. Deswegen entstand die Idee, ein Beratungsgespräch aufzubauen, das auf verschiedene Weise dem Ratsuchenden ermöglicht, seine innere Gestalt vollständiger zu erfahren.

Paracelsus, dessen Heilkunde noch in die Astrologie eingebettet war, verwendete das persönliche Kosmogramm für eine vollständige Diagnose seiner Patienten. Erst anhand eines individuellen Geburtsbildes können wir erkennen, mit welchem Lebensschlüssel jemand geboren ist, welchen Aufgaben und Entwicklungen er sich stellen muß. Alle Verhaltensmuster, auch die Krankheiten, zu denen jemand tendiert, werden im Beratungsgespräch spiegelbildlich ersichtlich. Wobei Krankheiten nur Heilprozesse sind: Jedes Krankheitsbild ist für mich ein somatisches Bild, in dem wir uns sehen können wie in einem Spiegel.

Eine Krankheit ist häufig ein vom Körper gesetztes Zeichen dafür, daß ein nicht zur Gestaltung gebrachtes Lebensthema in einer verwunschenen bzw. unerlösten Form, eben als Krankheit existiert. Krankheit ist gewissermaßen „vezauberte“ Gesundheit. Dadurch, daß ein ungelöstes Thema in der Beratung zur Bewußtheit und Anschauung kommt, wird unter günstigen Umständen ein Heilprozeß in Gang gesetzt.

Das ist der Grund, warum Heilpraktiker, ganzheitlich orientierte Ärzte, Psychiater, Therapeuten und Apotheker sich für Astrologie interessieren. Die Homöopathie (Hahnemann) wählt bzw. empfiehlt homöopathische Arzneimittel, die genau dem Krankheitsbild entsprechen.

Das ist die Essenz der Synthese von Astrologie bzw. der Ansatz heute für die Astromedizin. Die Astrologie ist ein sehr genaues Diagnose-Instrument, um einen einzelnen Menschen in seiner Vollständigkeit zu erfassen.

Insofern mag ich für das „GANZHEITLICHE TEAM“ in Ratingen als Mitglied interessant gewesen sein. 1999 kam es dann in Düsseldorf zur Gründung des IBATH e. V., = Informations- und Bildungskreis für alternative Therapiemöglichkeiten, dessen Gründungsmitglied, 2. Vorsitzender und Internet-Redakteur ich war.

Diese Tätigkeit hat sich verlagert zugunsten des „Ganzheitlichen Teams“ und des „Barramundi-Zentrums“ der Markus-Apotheke Düsseldorf.

Ich habe häufig Ursache, mich über das allseitige Interesse zu freuen und danke für den Besuch und Ihre Aufmerksamkeit!

Bernd Schiele
Berufsastrologe ASHS
Fachautor
Forschungen über sensitive Beratung für Körper, Seele und Geist
mit Hilfe von Tarot – Astrologie – I-Ging – Tao-te-king – Runen
Entwicklung der COSCARA-Methode als Weg zur inneren Quelle

Horoskop für Löwe – 23. Juli – 23. August

Die Sonne steht in der Zeit zwischen dem 23. Juli und 23. August astrologisch betrachtet im Löwe-Feld.

Schauen wir uns die Löwen mal an!
Zunächst ein Wort der Dankbarkeit an unseren OPINIO-Zeichner Mac cartoon, der mir mit seinen Zeichnungen und seinen besinnlich-beschaulichen Artikeln angenehm aufgefallen ist!

Danke, lieber Mac, für diese schöne Löwe-Zeichnung!

Die Sonne steht in der Zeit zwischen dem 23. Juli und 23. August astrologisch betrachtet im Löwe-Feld.

Das nehme ich zum Anlaß, den Löwe-Geborenen einen Artikel zu widmen.

Allerdings sollte man sich auf die Zeit-Angaben der Zeitungen nicht verlassen, der deutsche Blätterwald liefert 3 Varianten dieser Datumsangaben…

Sind Sie schon einmal einem „Löwen“ begegnet? Löwen, das sind nicht nur die, die in der „Löwe-Sonnen-Zeit“ geboren werden, sondern auch die, deren Kosmogramm-Schwerpunkte im Löwe-Bereich des Zodiaks liegen.

Es mag Menschen geben, die ihr Sonnzeichen oder ihren Aszendenten nicht kennen. Dem Löwen kann das nicht passieren, er kennt seine Geburtsdaten und die Qualitäten die den Löwen durch die astrologische Trivial-Literatur nachgesagt werden.

Diesen „Löwen“ -Geborenen werden unter dem Stichwort „Allgemeine Eigenschaften“ in der astrologisch unterlegten Trivial-Literatur Leidenschaft, Freiheitsliebe, Herrschsucht, Unabhängigkeitsdrang und Großherzigkeit zugesprochen.

Ihr Lebensverlauf zeigt manchmal, dass die Löwen zuviel Selbstvertrauen nach außen tragen und dass ein bisschen Bescheidenheit und Vorsicht nicht verkehrt gewesen wäre.

Als gute Optimisten, die sie sind, haben sie die Fähigkeit auch aus ihren Niederlagen zu lernen.

Durch ihre Entschlusskraft werden sie von Vorgesetzten und vom Arbeitsumfeld sehr geschätzt und sie können sich beruflich in den verschiedensten Bereichen bewegen, Hauptsache sie stehen an der Spitze!

Löwe-Berufe sind die Schauspielerei, die Diplomatie, Löwen sind gern Freiberufler und Unternehmer. Sie hassen das Mittelmaß, streben nach Luxus, Reichtum und mondänem Leben. Löwen lieben mit Leidenschaft, für die auserwählte Person geben sie ihr letztes Hemd.

WIE MAN DEN LÖWE-MANN VERFÜHRT, MEINE DAMEN?

Geben Sie sich Mühe, die Mühe lohnt! Der Löwe ist ehrgeizig, er mag egozentrisch sein aber er ist niemals egoistisch! Die Schwäche für Reichtum ist latent, Geld und Vermögen werden gerne mit der Partnerin geteilt! Wenn Sie ihn erobern wollen, geben sie ihm zu verstehen, wie sehr sie seine Werte und Tugenden schätzen! Wenn Sie einen Löwe-Mann zur Seite haben wollen, so müssen sie wie er selbst Sinn für Luxus, Ästhetik und Eleganz haben. Als Liebhaber ist er anspruchsvoll und leidenschaftlich.

Ein Tipp: Unterhalten Sie sich mit ihm über ihn!

WIE MAN DIE LÖWE-FRAU VERFÜHRT, MEINE HERREN?

Die Löwe-Frau fasziniert, sie wirkt vornehm, sie ist großherzig, aber sehr anspruchvoll! Sie wünscht sich ehrgeizige und entschlossene Männer. Sie selber ist stark und treu und würde alles tun, um ihrem Partner beizustehen.
Löwe-Frauen lieben Komplimente und wertvolle Geschenke, und sie stehen sehr gerne im Mittelpunkt!

Ein Tipp: Wählen Sie erstklassige Restaurants!

Ulrich Wickert und die Autorin

Im Fernsehen sah ich (Mitte März 2007) Uli Wickert mit seiner neuen Sendung über zeitgenössische Bücher.

Da gab es den Drehbuchautor und Schriftsteller Thomas Brussig zu sehen, der sein neuestes Werk „Berliner Orgie“ über das Rotlicht-Millieu im Markt hat.

Der Chefredakteur der „Brigitte“ war da, eine Autorin (Namen habe ich vergessen…) gab es auch.

Die hatte ein Buch über die pööösen Männer geschrieben, die nie eine Entscheidung treffen. Dazwischen saß der verschmitzte Uli Wickert und brachte einen nach dem anderen in Verlegenheit; besonders die Dame dürfte sich missverstanden gefühlt haben.

Immer wieder bohrte Wickert bei den Männern nach, und Brussig bemühte sich, darzustellen, dass er seiner Frau versprochen hatte, es im Rotlicht-Millieu nicht zum Äußersten kommen zu lassen. Er gab zu, dass er sich im Millieu als Flirter entdeckt hat.

Nun ja…

Der Chefredakteur der „Brigitte“ versuchte den Spagat zwischen Frauenversteher und Anti-Feminist, was ja nun wirklich kaum geht.

Er hat sich gut gehalten, aber da wäre mir der humorvolle Maxim Biller als erklärter Anti-Feminist lieber gewesen.

Die Gäste sprachen wie die Blinden von der Farbe. Alle schienen mir einige Kleinigkeiten vergessen zu haben. Nämlich die Anweisungen und Abfragen, mit denen der Mann leben muss.

Mann und Frau – das war noch nie einfach.

Philosophen, Gehirnforscher, Psychologen und Soziologen haben ganze Bibliotheken-Regalwände zu diesem Thema gefüllt. Aber die Ursache dieses zutiefst zerrütteten Verhältnisses konnte bisher keiner wirklich klar benennen.

Bei einem Tempranillo fiel es mir wieder mal wie Schuppen von den Augen. Mann und Frau, das ist nichts weiter als ein Wechselspiel von Trieb und Verweigerung. Er will – sie nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Früh im Leben fängt es an. Da gibt es Anweisungen wie, zieh dir schon mal deinen Schlafanzug an und putz dir die Zähne. Jeder kleine Junge kennt die Folgen der Unterlassung: Keine Gute-Nacht-Geschichte, kein Zudecken, kein über die Haare streicheln, kein Wangenkuss, kein „träum was Schönes“.

Jahre später folgen Anweisungen in Frageform: Hast du Schularbeiten gemacht, dein Fahrrad geputzt? Die richtige Antwort darauf lautet immer: „Ja, hab ich gemacht“, oder, „Ja, mach ich gleich, versprochen“. Andere Antworten hatten Folgen wie kein Taschengeld, kein Lieblingsessen, keine neuen Spielsachen.

Kaum ist man dem entwachsen, folgen indirekte Mitmach-Anweisungen von weiblicher Seite, sie kommen nur nicht mehr von der Mutter.

Es heißt „ich hätte jetzt Lust in den Tanzsaal zu gehen, etwas zu trinken, und wenn es für dich richtig lustig wird, sofort nach Hause zu fahren“. Wer als junger Mann das nicht mitmacht, kann die kleinen verlockenden Dekollete-Rundungen und den Jeans-Podex anschmachten so viel er will – er kriegt sie nicht.

Nein, das ist keine „Strafe“, es ist die natürliche Abfolge von Verweigerung trifft auf Verweigerung.

Nur ein kleiner Schritt, und es folgt der Bereich der als Verzweiflungsseufzer getarnten Vorwurfs-Anweisungen. „Ich hab nichts anzuziehen, und wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ Und was tut Mann? Er geht bereitwillig mit auf die Shopping-Tour, und bald schon langweilt er sich auf irgendwelchen innereuropäischen Strandliegen.

Das ist der Rhythmus, dem der Mann zu folgen hat, wenn er Beziehungen aufrechterhalten will.

Ihm bleibt ein Leben voller Anweisungen. Kleiner und großer, direkter, indirekter, offen vorgetragen oder getarnt – egal.

Wenn er sie nicht befolgt, darf er kein Mann sein. Dann wird ihm Hinwendung und Respekt verweigert. Notorische Befehlsverweigerer wie Kant und Nietzsche konnten ein Lied davon singen. Einsam und unbeschmust sind sie wieder von der Erde gegangen.

Mittlerweile brauchen nicht nur von allein erziehenden Müttern erzogene Männer keine Anweisungen mehr, um weisungskonform zu handeln. Die lang vererbte Willfährigkeit hat sich als eine Art Säure zur Arterhaltung im männlichen Erbgut festgesetzt. Es soll bereits die ersten zweijährigen Kinder geben, die sich selbst „Gute-Nacht-Geschichten“ vorlesen. Noch ein paar Generationen weiter, und kleine Jungs werden im Schlafanzug und mit geputzten Zähnen geboren.

Männer lieben zwar immer noch Sex, aber sie fühlen sich dreckig und primitiv, wenn sie dafür nicht Abende lang eloquent, angepasst und unterhaltsam sein mussten oder beim Gehen nicht wenigstens den Mülleimer runter tragen dürfen. Ohne irgendeine Gegenleistung bekommt heute kein Mann mehr in Aktiv-Stimmung.

Wenn nicht eine Anweisung im Spiel ist, ist der Mann durch die Jahrelange Dressur für eigene Entscheidungen entwöhnt.

Die begehrenswertesten Frauen scheinen die zu sein, die einem das Leben so richtig zur Hölle machen können. Mit Endlos-Ansprüchen, einer realitätsfernen Vorstellung von dem, was ein Mann für den Sex mit ihr zu tun und vor allem zu unterlassen hat. Das sind die Frauen, die alle Männer haben wollen, die bei Männern hoch im Kurs stehen und Männern zur allerhöchsten Wertschätzung verhelfen.

Trotzdem lamentieren die Frauen, dass sie immer noch nicht gleichberechtigt sind.
Da taucht doch die Frage auf, berechtigt wozu und wofür, meine Damen?
Für ein Leben nach Anweisung?
Für natürliche Konsequenzen bei der Verweigerung des Verweigerungsdiktats?
Na, bravo!

Der strittige G-Punkt – Sexualität

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via Der strittige G-Punkt – Sexualität bei WEB.DE.

Die Suche nach dem G-Punkt kann eine Menge Spaß machen!

Alle Männer und Frauen, die ihn bisher gesucht und nicht gefunden haben, können nun aufatmen, denn:

Forscher meinen, es gibt ihn nicht!

Carla Bruni – Femme fatale 2007 – 2008

Carla Bruni – Femme fatale 2008 ?

 

Mit etwas frivolem Interesse habe ich die Real-Seifenoper verfolgt, weil ich zur Zeit keine Lieblingsserie im TV habe. Soap-Story-Potential gibt es da ja genug!

 

Internet und andere Recherche ermöglicht einen schnellen Überblick über die Lovers der Carla, Europas „Femme fatale 2007/2008“ Sarkozy soll eine Woche vor der neuerlichen Eheschließung mit seiner Ex wegen Neuanfang etc. gesimst haben, eine köstliche Posse, die man einem TV-Regisseur kaum abkaufen würde.

 

Sarkozy liegt mit seinen 52 Jahren etwas unter dem Alters-Durchschnitt der anderen Lover, der bei 57 Jahren liegt. Zwischen Sean Connery und dem jüngsten Beau Raphael Enthoven, Jahrgang 1977, liegen 47 Jahre Altersunterschied, immerhin.

 

Sarkozy, 52 Jahre alt, passt in Carlas Beute-Schema. Kein Deutscher, kein Farbiger, kein Chinese war bisher in der Liste der Glücklichen vertreten.

 

Carla pendelt im exakten Tack-Tack-Rhythmus eines Metronoms zwischen Amis, Franzosen und Briten hin und her, Mehr als ein Drittel der Staffel sind Schauspieler. Auf Schauspieler folgt Intellektueller, dann Musiker und wieder Schauspieler.

 

Es darf daher angenommen werden, dass der Nachfolger von Sarkozy keinesfalls Franzose oder Politiker sein wird, sondern Brite oder Ami. Kevin Costner gab es schon; Richard Gere hat Chancen. Horst Seehofer ist aus dem Geschäft und der andere „Kandidat“ aus der deutschen Politik ist Carla sicher zu langweilig.

 

Kümmert mich das? Wieso schreibe ich das?

So toll sieht Carla doch gar nicht aus… !

Lilith, die schöne Unbekannte

LILITH – Die schöne Unbekannte

Zu einer Zeit, als das Paradies und die Erde schon eine Weile lang erschaffen waren, wandelte Gott auf Erden und fand Adam vor Enttäuschung schluchzend im Garten Eden vor.

„Mein liebes Menschenkind,“ sprach der Herr, „was macht dich so traurig? Habe ich dir nicht einen schönen Garten und ein gutes Leben bereitet?“

„Nein, hast du nicht!“ schimpfte Adam verbittert. „Alle Geschöpfe haben eine Gefährtin, nur ich nicht!“

„Aber Adam!“ sagte der Herr erstaunt. „Habe ich dir nicht die Lilith erschaffen, so wohlgebaut, mit einer samtigen dunklen Haut?

Obendrein habe ich eingerichtet, daß sie dir leidenschaftlich zugetan ist und du daher recht viel Freude – nicht nur an ihren Mandelaugen – hast! Ist sie nicht die Leidenschaft in Person? Sie ist doch einfach vollkommen, oder?“

„Ach, was!“ Adam gestikulierte abwehrend. „Vollkommen ist sie überhaupt nicht, denn alle anderen Geschöpfe haben eine Gefährtin mit S e e l e , nur ich nicht!“

Der Herr griff fassungslos an seine Stirn: „Was willst du denn bloß ausgerechnet mit einer Gefährtin mit Seele? Bleib vernünftig, vielleicht stört das nur. Das Verfahren ist nicht erprobt. Außerdem sind die Seelen alle in der ganzen Schöpfung verteilt. Woher soll ich jetzt noch eine Seele nehmen? Das gesamte Produktionsaufkommen an Seelenmaterial ist verteilt!“

Adam aber hatte seinen störrischen Tag und bedrängte den Herrn so gut er konnte. Dieser wiederum mochte wohl sein Menschenkind nicht enttäuschen. Denn nach kurzer Überlegung kam ihm die uns allen aus dem Bibelunterricht bekannte Idee: Er schickte Adam in den Schlaf, entnahm aber nicht nur die Rippe, sondern auch die runde Adam-Seele. Die Adam-Seele teilte er je zur Hälfte auf Adam und die Rippe auf. Dann hauchte er der Rippe Odem, den Lebensatem ein. So also – und nicht anders – entstand Eva!

Der Rest ist auch aus der Bibel bekannt: Adam und Eva erwachten, erkannten einander und erfreuten sich ab sofort ihres seelischen und körperlichen Zusammenseins.

Waren nun a l l e zufrieden?

Nein, L i l i t h keineswegs! Etliche Zeitlang war sie weniger als sonst gefragt und fühlte sich aus diesem Grund arg zurückgesetzt. Sie schäumte vor Wut, lieh sich das Fell der Schlange und provozierte den bekannten Fall mit dem Apfel vom Baume des Paradieses. Vielen bunt schillernden Schlangen wird wohl allein deswegen heute noch häufig unrecht getan …

 

Allein, der Verlust des Paradieses wäre wohl für Adam und auch Eva – später auch für uns, die wir heute leben – zu verschmerzen gewesen; denn seelisch und körperlich abgerundete Gefährten überstehen bekanntlich viel, wenn nicht sogar alles.
Leider ergab sich eine mißliebige Konsequenz, an der wir alle heute noch zu knausern haben: Die wahrhaft runde Halb- und Halb-Seele wie damals im Paradies gibt es heute nicht mehr. Manche dieser Teile haben Scharten. Eine Hälfte oder beide Hälften klaffen ein wenig oder stark auseinander oder eine oder beide Hälften lappen auf die andere über, manche klemmen und klammern sehr unangenehm. Oft erscheint es den Partnern sogar beschwerlich bis unmöglich, mit der Seelenhälfte des anderen auszukommen, obwohl der Kopf das eigentlich will.

Aus diesem Grunde allein sind abends die Bahnhöfe, Discotheken und sonstige Treffpunkte so voll: So viele Menschen suchen nach der Seelenhälfte, die hundertprozentig zur eigenen paßt, ohne zu wissen, daß diese zu finden schier unmöglich ist, denn – siehe oben!

Nur die Menschen, die die Geschichte mit der Lilith, dieser personifizierten Leidenschaft, kennen, suchen vielleicht nicht gar so arg.

Zu diesem elitär kleinen Kreis von wissenden Personen gehören ab jetzt auch Sie als Leser/in dieser Zeilen.

 

Übrigens:

Dies ist, bitteschön, kein Auftakt zu einem theologischen Disput!

 

Anpassung?

Anpassung? Nein, danke!

 

Zu den angepassten falsch angelernten Verhaltensweisen aus falsch verstandener Rücksichtsnahme gehören folgende Nachlässigkeiten (ich nenne sie gern „Marotten“), die oft zu einem unerfreulichen Ergebnis führen:

Jemandem anscheinend zuhören, obwohl man weder daran interessiert ist, noch einen Bezug zu dem hat, was der andere sagt (Ohren auf Durchgang … ) 

 

(Eine typische Bärenfalle wie ich in etwas anderem Zusammenhang heute wieder in einemParallel-Universum-Artikel lesen konnte. Da ging es um den Anfang eines Beziehungs-Versuchs.))

Die eigenen Bedürfnisse jederzeit zurückzustellen, wenn man glaubt, daß es der Beziehung zugute kommt (Der bitterste Vorwurf kommt dann in einem unkontrollierten Streitgespräch bei völlig unpassender Gelegenheit als „alte Kamelle“ zum Vorschein … )

Die sofortige Bereitschaft, seine oder ihre Bedürfnisse zu befriedigen (um des lieben(?) Friedens willen …)

Ganz schnell versuchen, einen Traumpartner oder eine besondere Verbindung zu erkennen
Geheimnisse preisgeben und die ganze Lebensgeschichte ausbreiten

Sich körperlich oder sexuell sofort angezogen fühlen, das ist total menschlich. Mit diesem Thema sind wir Menschenkinder innerhalb von einer Minute „durch“.
Eine „Verbindung“ einzugehen und dabei nicht einmal zu wissen, wie man jemandes Freund sein kann, tja, das …. ist ein gaaaanz anderes Ding!

Durch Dauerkontakt per Telefon, SMS, Mails, Messengers ein Gefühl von Nähe oder ein so genanntes Hochgefühl (Verliebt-sein) herzustellen und dabei im täglichen Leben alles andere stehen und liegen zu lassen?

 

Verlassen Sie sich darauf: Das ist früher oder später ätzend. Ich kenne eine Frau, die ihren „Schatz“ auf regelmäßige Anrufe „drillen“ wolltge. Raten Sie mal, wie lange der Mann das mitgespielt hat…

Sich von der Beziehung völlig ausgefüllt fühlen und sich diesem Gefühl auch ständig hingeben … (Das dürfte den Partner, der sich zunächst recht geschmeichelt fühlt, früher oder später arg belasten … )

Den anderen benutzen, um dem eigenen Leben zu entfliehen … einfach tödlich für die Harmonie … !

 

(Ich werde gern Artikel über Partnerwert folgen lassen.)

Die Beziehung zum Dreh- und Angelpunkt des Lebens zu machen … schnell öde!
Für alles, was in der Beziehung nicht richtig läuft, die Schuld und den Tadel auf sich nehmen?

Auch das macht die Sache schnell öde.

Selbst dann noch weitermachen, wenn das Ganze bereits die Wahnsinnsgrenze tangiert?

Nein und nochmals nein; so weit darf und braucht es bei Anwendung einer gewiisen Kommunikationskultur nicht kommen.


Vollständig in die Welt des anderen eintreten … (wie lange geht das gut?)

 
Akzeptieren von Eifersucht als Zeichen wahrer Liebe … oh je!

In der Beziehung seine Grenzen verlieren, sich nicht mehr oder kaum noch ausgrenzen können … na, bravo … das Chaos ist dann sicher vorprogrammiert…

Für die Beziehung unendliches Leid auf sich nehmen … oh ja, und das immer mit einem unterdrückten stummen Vorwurf dem Partner gegenüber, bis es rummst …

Nun denn:
Sie sehen ja, dass es gar nicht nötig ist, das Richtige zu tun. Man/frau muss nur das Falsche weglassen.

 


Selbst ist der Mann, selbst ist die Frau

 

Die Fähigkeit, gesunde Beziehungen aufzubauen, zu stabilisieren und in ihnen zu leben, braucht ganz andere Voraussetzungen als in den einschlägigen Magazinen , nämlich:

Die grundlegende Beziehung ist die Beziehung der beiden Partner zu sich selbst.

 

Beide Partner sollten bis zu einem bestimmten Grad ein bestimmtes Maß an Wahrhaftigkeit sich selbst gegenüber erreicht haben, und bereitwillig die Verantwortung für sich übernehmen!

Wir sind den Einflüssen der Wirklichkeit ausgesetzt, die Wahrheit ist etwas ganz Unterschiedliches,

 

Um die Wahrnehmung der Menschen ist es nicht allzu gut bestellt, ja sie ist eher schlecht. Denn wir Menschen haben alle einen blinden Fleck im Auge. Nimmt man uns den weg, verlieren wir… das Augenlicht. (Ende des augenmedizinischen Teils*gg*)

 
Jeder Partner muß auf jeden Fall seine eigene Persönlichkeit wahren können.

 

Das ist eine Kunst, die man/frau üben muss.

 

Die Beziehung zu sich selbst ist gleichzeitig eine Quelle der Zufriedenheit, sie muß geduldig gepflegt werden, nur so ist Entwicklung möglich.

Zu jeder intakten Beziehung gehört die Unterstützung des Partners, was aber nicht bedeutet, sich nur noch auf diesen Partner zu konzentrieren.

Man braucht die Fähigkeit, mit der Entwicklung einer Beziehung zu warten

Wichtig: Die eigenen Bedürfnisse zu erkennen, sie zu akzeptieren und ihnen zu folgen;
selbstverständlich AUCH: den PartnerIn wichtig zu nehmen, aber ihn nicht ununterbrochen zu umsorgen … das ist früher oder später beinahe ätzend.

Nicht bereit sein, das eigene Leben nur in die Hände irgendeines anderen Menschen zu legen

Die Verantwortung für das eigene Leben zu akzeptieren und die Verantwortung des Partners für sein Leben anzuerkennen, aber ihn auf keinen Fall einseitig belasten.

 

Risiken auf sich nehmen

– Gefühle dann mitzuteilen, wenn man sie empfindet, aber auch nicht immer und schon gar nicht ohne angesagten Termin und erst recht nicht stundenlang.

– Grenzen zu wahren und sie zu respektieren

– Fähig zu sein, dem anderen etwas mitzuteilen, ohne hinterher Kontrolle auf dessen Reaktion auszuüben.

Die Astrologie lehrt: Das Leben ist eine Kette von Wiederholungen unter veränderten Umständen…


 

Menschen, die unter Beziehungsängsten leiden, trennen sich ununterbrochen, zunächst innerhalb der gleichen Partnerschaft und von derselben Person. Meist schaffen sie es aber nicht, ihren Partner/ihre Partnerin zu verlassen und werden meist vom so verunsicherten Partner verlassen.
In anderen, schnell neu aufgebauten (Pseudo-)Beziehungen erleben sie dann wieder das gleiche Muster: sie wollen sich nicht festlegen, geben dem Partner keine Sicherheit, arbeiten einer möglichen Trennung aber dennoch sehr stark entgegen. Die Gründe für das Scheitern wird meist beim anderen gesucht, aber gern auch der Grund dafür, ob die Beziehung gelingt oder nicht. Der Aufbau wie auch das Scheitern der Beziehung erfolgt meist nach ganz ähnlichen Mustern.
Der Grund für das vorprogrammierte Scheitern liegt häufig darin, daß ein gemeinsames Wachsen mit dem Partner nicht möglich ist, da es keine gemeinsame Zielperspektive gibt, z.B. Ehe, Kinder, Freizeitgestaltung, Zusammenziehen, eine Zukunftsvision entwickeln usw. Dem Problempartner geht es meist um einen Selbstzweck, nämlich den anderen für die Befriedigung seiner unerfüllten Bedürfnisse zu „benutzen“.
Es ist heute modern geworden, daß die Betroffenen davon sprechen: „Ich bin beziehungsunfähig.“ Und dies wird nicht als Makel angesehen, im Gegenteil, eine Studie hat gezeigt, daß sich jeder dritte Mann und jede fünfte Frau für beziehungsunfähig halten.
Die Gründe dafür sind aber viel weitgreifender, als daß sie nur in der aktuellen Beziehung analysiert werden könnten:
Fast 5000 Jahre beherrschten die Männer die Welt. Heute kann sich der Mann bei seiner Suche nach seiner Identität nicht mehr auf diese herkömmliche Tradition stützen. Er muß nicht mehr stark sein, und Frauen sehen in ihm nicht mehr den Herrscher. Dennoch ist die alte Tradition durch die Erziehung sowohl bei Männern wie auch bei Frauen als Norm noch in die Köpfe eingepflanzt.
Und so werden die Beziehungen zwischen Männern und Frauen unter dieser konflikthaften Last aufgebaut und geführt: Die neuen Rollen von Männern und Frauen und die herkömmlichen in den Köpfen verwurzelten Rollen zusammenzubringen und eine lebensfähige Beziehung daraus zu entwickeln.

Frühlingsbekanntschaft

Frühlingsbekanntschaft

oder

Unverhofft kommt oft

Rosabunte Bonbonfarben stören frühlingshaft die Sicht
Herzen um die Menschen schweben, viele lächeln, manche nicht.
Schwingend-leicht wie eine Feder ist der Menschen Gang zur Zeit.
Keiner scheint dem andern böse. Frühling! Bald ist es so weit!

Die Menschen möchten sich umarmen, trauen sich das meistens nicht.
Manche flirten unverhohlen, andre üben den Verzicht.
Keiner kann dir etwas wollen, du bist einfach zu gut drauf,
Pfeife, singe, summe, lache! Blicke? Nimmst du gern in Kauf!

Das Leben hat ´nen Schub bekommen! Vorbeivorbei die graue Zeit!
Du dachtest nicht an die Begegnung, doch auf einmal wars so weit!
Hast deinen Prinzen übersehen, weil du so in Eile warst
und hast ihn an- und umgerempelt, wobei ´ne Flasche Sekt zerbarst!

Im Supermarkt ist es geschehen, da hat es  plötzlich Klick gemacht
Augen, Haare, Charisma, eine wahre Männerpracht!
Der Schaden wurd zu guter Letzt

durch tausend Küsse schnell ersetzt.