Lehrer… ja, es gibt sie, die Ausnahme-Lehrer die etwas vermitteln…

Ich hatte Lehrer, ja, und ich war durch diese langweiligen Herrschaften in den 1950er Jahren ein undankbarer verträumter Schüler geworden. Ausnahme-Lehrer gab es aber auch, das waren die, die mich/uns richtig “aufgefangen” haben.

Ich erinnere mich an einen Englisch-Lehrer “Mister” Houben, der mit uns NUR Englisch gesprochen hat. Den mochten wir sofort, weil er uns von der ersten Stunde an klar gemacht hat, dass die Sprache leicht und sofort zu erlernen ist. Und dass es gut ist, Teile der englischen Umgangsformen zu übernehmen, weil später der gesellschaftliche Umgang mit der Damenwelt viel besser gelingt…

Ihm folgte eine ebenfalls nur englisch sprechende Englisch-Lehrerin, in die wir mit unseren reifen 10-11 Jahren alle verliebt waren und der wir mit dem Lernen von Vokabeln und Redewendungen ein Extra-Lächeln abringen konnten. Ja, und man verstand ja die Hitparade mit ihrer Hilfe viel besser, wenn man Englisch lernte! Übrigens: Es handelte sich um ein unvergessliches Lächeln!

Es gab einen Geschichtslehrer Uhlmann, der uns von den Schwächen seines Fachs erzählte und der bedauerte, uns mit dem blöden Auswendiglernen von durch NICHTS gesicherten Geschichtsdaten des Altertums und der Antike quälen zu müssen. Der Lehrplan sei nun mal so unsinnig und auch die Radio-Carbon-Methode für die Altersbestimmung von Scherben-Schutt sei falsch und verkehrt wie nur irgendwas…  Und Alexander der Große sei nur unwesentlich älter gewesen als er seine erste wohl beachtete Rede im Senat hielt … WIR müssten immer prüfen, OB in den Büchern überhaupt alles RICHTIG beschrieben ist! Was wir dann später auch durch das geweckte Interesse getan haben… Er erzählte uns seine Meinung über den unsinnigen Korea-Krieg und dass es besser wäre, für diese Geldsummen die Papier-Rollen der tibetischen Klöster zu übersetzen, damit wir erfahren WOHER wir kommen… Ich habe später fast alles über Alexander gelesen und mich sehr für Tibet (Heinrich Harrer) interessiert.

Pastor Meyer Tersteegen-Kirche Düsseldorf … ein Erzieher der absoluten Sondergüte konnte uns vorlauten “Halbstarken” Interesse abluchsen durch das Schildern seiner Missionar-Reise-Tätigkeit und die Schilderung seiner eigenen Glaubenskämpfe. Wir wurden passable Konfirmanden mit einem geordneten Weltbild und wache, kritische Christen. Ich entdeckte die Religionswissenschaften, das Interessanteste überhaupt… Welch ein Lesestoff!

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2013 wird geprüft

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 660 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 11 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.