Die neun Räume des Glücks

Der Titel machte mich sehr neugierig, als Berufsastrologe schreibt man ja viel über die „12 Häuser“ = Bereiche des Lebens. Und das Enneagramm lehrt uns etwas über die 9 Grundtypen der Menschenkinder.

Lucy Danziger und Catherine Birndorf* haben ein tolles Buch geschrieben für all die Frauen, die meinen, nie genug zu tun.

Danke und ein paar bunte Rezensenten-Blümchen an die Autorinnen für dieses wunderschöne Zuhause-Buch, das den LeserInnen die 9 Räume des Glücks nahebringt und öffnet!

Dieses Buch werde ich sicher auch Männern empfehlen!

Die LeserInnen werden in das eigene Zuhause geführt und nach und nach mit dem Keller, dem Familienzimmer, dem Wohnzimmer. der Küche. dem Dachboden usw. vertraut gemacht.

Man muß/darf staunen, auf welche sympathische Art Lucy Danziger und Catherine Birndorf es verstehen, die Leser ohne Schulmeisterei zu fesseln und auf Wege durch die Räume des Glücks zu führen.

Verlagsmitteilung aus dem Klappentext:
*Lucy Danziger ist Chefredakteurin des amerikanischen Lifestyle- und Wellnessmagazins „Self“.

Sie schreibt regelmäßig auch für andere renommierte Magazine und Fachzeitschriften und ist häufig zu Gast in verschiedenen TV-Sendungen.

Lucy Danziger lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in New York.

Catherine Birndorf ist Fachärztin für Psychiatrie und auf Frauengesundheitsthemen spezialisiert. Als Psychotherapeutin berät sie Frauen besonders in den Lebensphasen, die von Veränderung geprägt sind, wie Schwangerschaft, Geburt und Menopause. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in New York.

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten, Preis ca. 18 Euro
Goldmann Verlag (4. Oktober 2010)
ISBN-10: 344233860

Originaltitel: The Nine Rooms of Happiness

Über Biorhythmus

Über den Biorhythmus

Ein Biorhythmus-Kalender erleichtert Ihnen das in unserer hektischen Zeit notwendige gesundheitsbewußte Leben. Die Computer-Liste stellt Ihre Biorhythmusauswertungen graphisch dar. Das sind Darstellungen der wechselnden Phasen Ihrer körperlichen, geistigen und emotionalen Verfassung in Kurvenform.

Der Biokalender basiert auf der „Theorie“, daß die drei oben genannten Themen in regelmäßigen Zyklen verlaufen die bei der Geburt beginnen. Der Biokalender wird auf dieser Grundlage berechnet und aufgezeichnet.

Die Biorhythmen-Theorie ist im angelsächsischen Bereich weit verbreitet. Sie stellt eine Rhythmuslehre dar, die ihre Daseinsberechtigung häufig und beeindruckend unter Beweis gestellt hat.

Die „Theorie“ der BIORHYTHMEN ist: simpel!

Alle drei Zyklen beginnen bei der Geburt von einer neutralen Grundlinie, folgen ihrem individuellen Verlauf und enden erst mit dem Tod. Die erste Hälfte eines jeden Zyklus ist ‘plus’ – die ansteigende Periode, wo man voll Energie ist, sei es nun körperlich, geistig oder gefühlsmäßig. Sie erreicht ihren Höhepunkt halbwegs in der positiven Phase, beginnt dann ihren Abstieg und verläuft durch die Grundlinie in die negative Periode, wo sie nach der Hälfte ihren Tiefpunkt erreicht und wieder zu steigen beginnt.

Alle Menschen leben mit diesen Rhythmen, und alle werden mehr oder weniger von ihnen beeinflußt.

Die Tage, an denen der Zyklus die Grundlinie kreuzt, werden ‘kritischer Tag’ genannt. Es hat sich erwiesen, daß Menschen an diesen Tagen einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt sind, deshalb haben diese Tage in der Öffentlichkeit viel Beachtung gefunden.

‘Kritischer Tag’ ist als Bezeichnung deshalb unpassend, weil die Phase 48 Stunden dauern kann und sie bedeutet nicht, daß ein Unfall wirklich eintreten wird, sondern dient vielmehr als Warnung davor, daß wir in dieser Zeit außergewöhnlich verletzbar sind und besonders auf uns achtgeben sollten.

In allen persönlichen Biorhythmen finden sich jeden Monat bis zu acht ‘kritische Tage’, was bedeutet, daß wir mindestens ein Fünftel (ca. 20 %) unseres Lebens in irgendeiner kritischen Bio-Phase stecken.

Zudem gibt es doppelt kritische Tage, wenn zwei Rhythmen die Phase wechseln: Überanspannung und speziellen Stress vermeiden! Wenn an kritischen Tagen der Transit-Mond im Sonnengrad des Geburtsmondes steht, sind manche Menschen besonders „kribbelig“ …

Einmal im Leben, nach genau 21 252 Tagen (bzw. 58,2 Jahren) kommt schließlich der ‘Große dreifach kritische Tag, an dem alle drei Rhythmen wieder gleich wie bei der Geburt stehen und von neuem beginnen.

Meine Privatforschungen in Verbindung mit Astrologie haben ein für mich und die Klientel interessantes Beobachtungsmotiv zutage gebracht: Ich beachte besonders auch die Tage, an denen gleichzeitig eine Kurve im Hoch und eine andere im Tief ist.

Diese Tage ‘machen’ den Menschen auf eine besondere Weise aggressiv, besonders dann, wenn sich Langläufer-Transite, Solar-Motive oder astro-problematische Konstellationen (Direktionen) einstellen, die im Geburts-Kosmogramm schon als disharmonisch zu erkennen sind.

Körperkurve im Tief: Achtung, Medikamente aber auch Alkohol (!) haben an diesen Tagen schnellere und tiefere Wirkung. In der Tropenmedizinischen Abteilung und in der Zahnmedizinischen Abteilung der Heinrich-Heine-Unversität D’df. wird u. a. auf den Bio-Rhythmus des Patienten geachtet, wie ich durch Privatgespräche mit Chef- und Assistenzärzten erfahren habe.

Interessant – oder?

Übrigens kennt auch die Astrologie das Motiv des rückläufigen Merkur, der (astrologisch „zuständig“ für Nerven und Hände … ) ca. 19 % des Jahres rückläufig ist! Die Astrologie beachtet auch besonders die Planetenzyklen, die, genau betrachtet, hervorragende Beurteilungsmöglichkeiten für die Antwort auf die Frage bietet: „ Was passiert in den derzeitigen Lebens-Rhythmen in mir bezüglich Psyche, Körper und Gefühl?“.

Auch die Astrologen widmen sich wegen der Saturn-Wiederkehr besonders der Zeit des 58. – 61. Lebensjahrs. Demzufolge ist natürlich auch die Uranus-Wiederkehr im 84. Lebensjahr der Menschen astro-rhythmisch hochinteressant.

Jede Frau ist seit der Pubertät mit dem Thema Menstruationszyklen vertraut. Unser Körper folgt seinen eigenen Zyklen – vom Herzschlag (rund sechsundsiebzigmal pro Minute – wieviele Karten hat das Tarot-Spiel?) bis zum 128-Tage-Lebenszyklus eines roten Blutkörperchens. Darunter befinden sich drei weitere erkennbare Rhythmen, die mit unausweichlicher Macht auf unser gegenwärtiges und zukünftiges Leben einwirken.

Hippokrates merkte vor 2000 Jahren, daß Menschen unabhängig vom allgemeinen Gesundheitszustand „gute“ und „schlechte“ Tage zu haben schienen und die Wirksamkeit der medizinischen Behandlung auch vom Behandlungs-Zeitpunkt abhing.

Damit hatte es sein Bewenden, bis Ende des 19. Jahrhunderts zwei der drei Biorhythmen entdeckt wurden.

Dr. Hermann Swoboda (Prof. für Psychologie, Wien) publizierte 1904 seine Forschungsresultate mit dem Titel „Die Perioden des menschlichen Organismus in ihrer psychologischen und biologischen Bedeutung“ und „Studies on the Basis of Psychology“. Dargestellt wurde für alle Menschen ein physischer 23-Tage-Zyklus, und ein emotionaler 28-Tage-Zyklus (der m a n c h m a l mit dem weiblichen Menstruations-Zyklus zusammenfällt, aber längst nicht immer).

In seiner Arbeit „The Year of Seven“ versuchte Swoboda, seine Theorien mathematisch zu begründen. Das trug ihm einen akademischen Ehrentitel ein.
Übrigens: Die Astrologie kennt das Thema als den saturn-orientierten „7-Jahres-Rhythmus“.

Die meisten Menschen die Biorhythmen und Astro-Rhythmen beachten, finden die Resultate der Betrachtungen bei Rückschauen oder auch bei der Planung äußerst nützlich. Dreifach kritischen, ja selbst doppelt kritischen Tagen sollte besondere Beachtung geschenkt werden. Es liegt genügend statistisches Beweismaterial dafür vor, daß die Stress-Empfindlichkeit solcher Tage das Urteilsvermögen verschlechtern kann. Dr. Friedrich Pirchner untersuchte 204 Flugzeug-Unglücke der Schweizer Luftflotte und kam zu dem Schluß, daß 70 % der Unglücke an kritischen Tagen der Piloten passierten.

Prof. Reinhold Bochow (Humboldt-Universität) erarbeitete eine Studie über Unfälle mit landwirtschaftlichen Maschinen; er hielt fest, daß diese an kritischen Tagen mit hunderteinundsiebzigmal höherer Wahrscheinlichkeit auftraten.
Die SWISSAIR achtet darauf, daß nie 2 Piloten mit kritischen Biorhythmen das Cockpit teilen. Die Verkehrsbetriebe Zürich senkten die Unfallrate der Wagenlenker um fünfzig Prozent, nachdem eine Biorhythmen-Studie in den Fahrdienstplan mit einbezogen wurde.

In Japan analysierte die Ohmi Raylway Company über 5 Jahre die Unfälle der Fahrer ihrer Bus- und Taxiflotte. 60 % der Unfälle erfolgten an kritischen Biorhythmus-Tagen. Sämtliche Fahrer bekamen Karten ihres Biorhythmus-Musters. Die Unfallrate sank innerhalb eines Jahres auf die Hälfte und zeigte im Gegensatz zu der generell steigenden Unfallrate weiterhin fallende Tendenz.
Die Ärzteschaft tut sich generell – noch – schwer, die Theorien gänzlich zu akzeptieren.

Doch heute müssen sich selbst die verknöchertsten „Konventionellen“ (was ist das überhaupt?) damit abfinden, daß Akupunktur zur Anästhesie verwendet wird, und viele schenken auch dem Biorhythmus Beachtung – als Hilfsmittel, um den Krankheitsverlauf zu prognostizieren und festzustellen, wann ein besonders hohes Infektions-Risiko besteht. Eigentlich ist gerade das ein ganz besonders guter Ansatzpunkt!

Mein Tipp: Wenn Ihr Bio-Rhythmus sehr abweicht von Ihrem Er-Leben, dann denken Sie einmal intensiv über Ihre Lebensweise nach!

Licht und Liebe

wünscht

Bernd Schiele Berufsastrologe (ASHS)

Astrologische Forschungen
Fachautor
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