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Frühling

Frühlingsknistern

Es ist ein wundersames Wohlgefühl.

Wenn ich sie nur in meiner Nähe sehe,

verspür ich ein Gefühl wie Wohl und Wehe

Und weil ich spüre, was das mit mir macht,

geb ich auf Blick und Sitz und auf Gebärden acht.

Es straffen Körperlinien sich, da ist ein Hauch,

der sucht die Körpermitte und auch ihren Bauch

und eine sanfte Welle schickt ein Beben ihr, heißkalt,

ja, sie will spielen, tollen, toben, und zwar bald!

Sie schickt mir einen halb verdeckten Blick,

ein Lippenbeben, Zwinkern. Ha, erwischt!

Es baut sich Spannung auf, ihr Finger wischt den Mund

der wohl gepflegt mich lockt, ich kenn den Trick.

Jetzt dreht sie sich der Haare Knoten rund

und dann folgt schnell ein hexenhafter Blick.

Sie zeigt mit Sitzgebärden mir die Silhouetten.

Die Pose zeigt mir ihre Formen, die so rund,

und sie will Nähe, Stück für Stück mich an sich ketten.

Mal spielt das Auge, mal zeigt sie mir ihren Mund.

Das will mir schmeicheln. Bin ich noch zu retten?

Liegt da ein Frühlingsrauschen in der Luft?

Nein, das ist Pulsschlag, meiner, wie ich hören muss,

er rast und tobt, nicht ein Gedanke ist in Fluss.

Die Endorphine steuern jetzt den Weg, wie wahr!

Ich schau in ihren Nacken, seh ihr Haar

und weiß, ich könnte jetzt kaum widerstehn.

Da nimmt sie meine Hand, sie will wohl gehn.

Ich folg ihr. Ob ich je vernünftig war?

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