Wir und die Zeit März 31, 2008
Posted by astromant in Leben live, Lebenseinstellung, Mensch und Gesellschaft.add a comment
Die Zeit vergeht und unsere Tage schwinden.
Bist selber schuld, wenn Du nichts ändern magst!
Was nutzt es Dir, im Cyber laut zu klagen,
wenn Du im Alltag nicht zu klagen wagst?
Idee und Wirklichkeit? Ach, die… sind immer Gegner,
da hilft Erfahrung nicht und nicht die Abendland-Kultur.
Natur – Kultur sind Wild mal und mal Jäger
da hilft kein Doppel-Schnaps, genießt Du ihn auch pur!
Nicht das Leben ist es nein, vielmehr der Mensch
der sich stets durch die Enttäuschung motivieret
und wenn Du einst das Zaubermittel kennsch
behalt´s für Dich, sonst bist Du baldigst abservieret.
Wer niemals wagt, der sicher nie gewinnet
wagst Du zu viel, bist pleite Du sehr bald
wenn jede Hoffnung nun im Schuldenberg zerrinnet
wird Dir um Herz und Seele furchtbar kalt.
Nein, ich hab nicht das Mittel anzubieten
durch das die Wünsche wachsen die dereinst erfüllt!
Es werden sicher nicht Genies aus all den Nieten
die unsre Weiber vor der jetzigen Schul gestillt!
Doch ab und zu trifft, wie in der Antike,
man auf ´nen außerordentlich begabten Geist.
Lässt man ihn wachsen mit dezent Kritike
wird zum Gedeihen er vielleicht nicht allzu dreist.
Karfreitag – Ostern immer aktuell März 22, 2008
Posted by astromant in Lebenseinstellung, Mensch und Gesellschaft.add a comment
Das nächste Osterfest kommt bestimmt!
Anders sieht es mit der Gottheit Christi aus.
Die Gretchenfrage muss so beschaffen sein, dass sie jedes Jonglieren mit Begriffen ausschließt.
Welches ist diese Gretchenfrage?
Eine der vielen Fragen lautet:
“Hat der historische Jesus, als er am Kreuze litt, mich gekannt?”
Diese Frage ist dogmatisch entscheidend, weil sie zeigt, ob man mit dem Glauben an die Gottheit Jesu Christi Ernst macht, und sie ist gleichzeitig existentiell und spirituell von höchster Bedeutung, weil sie entscheidende Konsequenzen für meine Christusbeziehung hat.
Nur wenn ich sie ohne Zögern bejahe, kann ich jene persönliche Beziehung zu Christus aufbauen, die er von mir erwartet.
Der Gekreuzigte hat mich gekannt.
Überlegen wir uns, was das bedeutet.
Sein Tod war höchste Liebestat.
“Niemand hat eine größere Liebe als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde” (Joh 15,13).
Das bedeutet: Der historische Jesus am Kreuz hat mich nicht nur gekannt, er hat mich auch geliebt!
Aus Liebe zu mir ist er gestorben. Er ist nicht für eine anonyme Masse gestorben. Er ist gestorben für Dich und mich, und er wusste es.
Er wusste und wollte es, weil er Dich und mich geliebt hat.
Die Unterscheidung zwischen dem historischen Jesus und dem Christus des Glaubens, auf welche die meisten Exegeten so großen Wert legen, ist völlig fehl am Platz, wenn dadurch die Geltung der christologischen Glaubensaussagen auf den Christus des Glaubens beschränkt werden soll.
Dann gelten sie nicht mehr dem historischen Jesus.
Dann ist der Christus des Glaubens nichts anderes als ein frommer Selbstbetrug, und seine Liebe zu mir nützt mir nichts, weil es sie in der historischen Wirklichkeit niemals gegeben hat.
Trotzdem an einem solchen Christus des Glaubens festzuhalten, bedeutet zu sagen: „Ich halte es für wahr, weil es so schön ist.”
Ich dagegen halte es seit meinen Konfirmandenzeiten für schön, weil es wahr ist.
Wenn ich diese Wahrhaftigkeit glaube, wandelt sich mein Leben.
Noch etwas:
Wißt Ihr, was für mich das Schönste an der Osterbotschaft ist?
Jesus hatte zahlreiche Wunden nicht nur am Körper; es gab sicher auch seelische Wunden. Gerade weil er Gottes Sohn ist, war seine Menschenseele bestimmt so verletzlich wie unser aller Seele. In seinen letzten Stunden in Freiheit umgab er sich mit Freunden, die erfüllt waren von mutiger, nichts fordernder Liebe.
Solche Menschen gibt es auch heute in modernster Zeit. In ihnen und durch die Liebe lebt er weiter und dadurch erhält das Wort Auferstehung immer wieder ganz besonderen Sinn.
Ein Herrenabend Februar 10, 2008
Posted by astromant in 1, Lebenseinstellung.1 comment so far
Ein Herrenabend …
EIN BESONDERER ABEND
Das Fenster des Konferenzraums entließ die Rauchschwaden guter Zigarren in die Abendluft, während die Konferenzteilnehmer noch den zweiten oder dritten Cognac schlürften. Dr. Gier, der Wortführer, wollte sich vor Lachen schier ausschütten. Seine Vorstands-Kollegen Zins, Schrapp und Klemm schlugen ihm unter Gelächter von links und rechts auf die Schulter. „Ja, meine Herren,“ gröhlte Dr. Gier, „sehen Sie, so einfach geht das!“ Und alle zusammen mochten nicht aufhören, Gesprächspassagen der nachmittäglichen Debatte zu wiederholen, in der es Dr. Gier und seinen ehrbaren Kollegen Schrapp und Klemm gelungen war, den dummen Arbeitsdirektor, den Betriebsrat und einen jungen, unerfahrenen Gewerkschaftssekretär zu einer für die Belegschaft nachteiligen Betriebsvereinbarung zu bewegen. Daß es dabei Herrn Schrapp gelungen war, bezüglich der Auftrags- und Ertragszahlen falsche und verwirrende Angaben zu machen, war für die Herren Grund zu einer außerordentlichen Freude.
Solch einen Tag mochten die Herren nicht so einfach ausklingen lassen; der Tag schrie sozusagen nach einem Höhepunkt.
Um Vorschläge waren die Herren nicht verlegen; lachend wurde Dr. Giers Vorschlag, einen Vergnügungspark aufzusuchen, von allen Seiten akzeptiert.
Die Herren ließen sich von ihren Chauffeuren an den Rand des Parks fahren, dann wurden die Fahrer nach Hause geschickt. „Wer weiß, was uns heute Abend noch alles einfällt …!“ schmunzelte Klemm süffisant. Schrapp kicherte wie ein unreifer Pennäler, als Dr. Gier ihm kumpelhaft in die Seite stieß. Polternd stürmten sie gefolgt vom schwerfälligen Zins den Park und hatten bald die ersten Buden erreicht. Zwischen den Karussel- und Geisterbahnfahrten gönnten sich die Herren an den Ausschank-Buden manches Glas Pils und einige gute Genever.
Plötzlich wurden sie von einer Losbude angelockt, die kaum beleuchtet war, deren Auslagen aber im Dunkel des Abends umso interessanter erschienen.
Der Losverkäufer stand anscheinend teilnahmslos im hinteren Teil seines Unternehmens und schien von den Herren keine Notiz zu nehmen.
„Holla, Wirtschaft! Lose für uns alle!“ polterte Schrapp los.
„Warum interessieren Sie sich denn gerade heute für ein Los?“ entgegnete der Losverkäufer ohne irgend ein Mienenspiel oder eine Bewegung.
„Heute amüsieren wir uns!“ lallte Klemm.
„Jawohl, wir haben heute viel geleistet. Wir haben unserer Firma viel Geld gespart und Personal freigestellt. Das war der Clou des Jahres!“ drängte Schnapp.
Dr. Gier wurde ungeduldig, mit einem Tausender in der Faust haute er auf die Theke. „Los, komm schon her, du Subjekt! Wieviel Lose kriegen wir für dieses Geld?“
„Heute kriegt jeder ein Los, wie er´s verdient. Und das ist sogar umsonst!“ gab der Losverkäufer bekannt und stellte einen randvoll mit Losen gefüllten alten Sektkübel auf die Theke.
Zins griff ungestüm hinein. Seine Hand umklammerte das Los. Seine Kollegen schauten über seine Schulter, als er es umständlich öffnete. „Gnadenlos!“ las er vor.
„Das wird ein Trostpreis sein, mehr nicht!“ platzte Dr. Gier heraus.
„Gnadenlos verliert!“ teilte der Losverkäufer mit und zeigte auf ein Schild mit den Geschäftsbedingungen.
„Komm, du als Nächster!“ murrte Gier und drückte Schrapps Hand in den Kübel.
Der las auf seinem Los das Wort „Herzlos“ und wollte ein goldschimmerndes Herz aus der Auslage nehmen.
„Herzlos verliert!“ Mit einem Handzeichen verwies der Verkäufer wieder auf das Schild.
Klemm wollte nicht nachstehen und griff zu. Als er auf seinem Los „Kinderlos“ las, wollte er nach der schönen Kinderpuppe greifen, die ihm sofort ins Auge gefallen war.
„Kinderlos verliert!“ murrte der Verkäufer lakonisch. Gier zückte erbost seine Lesebrille. Aber alles half nichts: so stand es auf dem Schild.
Mit den Worten „Jetzt ich!“ griff er sich ein Los, öffnete es und rief: „Witzlos! Ich habe es ja gewußt, das schöne Witzbuch da vorne ist für mich! Her damit!“ Er griff nach dem Buch mit dem schönen Einband, das ihm sofort aufgefallen war. Der Losverkäufer aber entwand es seiner Hand mit den Worten: „Witzlos verliert!“
„Unmögliches Verhalten!“ tönte Gier. „Davon war nichts auf dem Schild zu lesen!“
Aber als der Losverkäufer ihm das Schild mit einem mokanten Lächeln vorhielt, erschien die Zeile „Witzlos verliert“ vor seinen Augen wie von Geisterhand geschrieben.
Mit groben Verwünschungen auf den Lippen entfernten sich die Herren gestikulierend. Die Laune war dahin, die Zusammenkunft wurde rasch beendet.
Wie es weiterging?
Nun:
Zins verfiel am nächsten Tag durch einen unerklärlichen Gehirnschlag in Stumpfsinn.
Schrapp brach am nächsten Tag im Büro zusammen, kam ins Krankenhaus und verließ die Intensivstation als toter Mann.
Klemm wurde am nächsten Tag impotent.
Dr. Gier konnte nicht einmal darüber lachen. Aller die Nachrichten über diese Vorkommnisse erhielt, verbreitete sich gerade auf seinen Wangen eine schmerzhafte Gesichtslähmung.
Hallo! Februar 3, 2008
Posted by astromant in Lebenseinstellung.add a comment
Wissen Sie, was uns am meisten blockiert?
Es sind der Frühling, der Sommer, der Herbst und der Winter.
Napoleon sagte: „Die Saison mache ich!“
Mein Motto:
„Freu dich, wenn es regnet. Wenn Du Dich nicht freust, regnet es auch!“
Die meisten Menschen verhalten sich leider wie Raupen: Sie können sich nicht vorstellen einmal wirklich FORTSCHRITTE zu machen.
Wann haben Sie das Wort Begeisterung das letzte Mal im Mund gehabt?
Könnten Sie jetzt voller Überzeugung sagen, daß Sie ein begeisterter und leidenschaftlicher Mensch sind? Ein Mensch, der seine Gefühle ausdrücken kann, der voller Überzeugung für sein Unternehmen, sein Produkt und vor allem auch für sich selbst eintritt?
Wenn ja, dann freue ich mich für Sie!
winkt
Bernd
astromant
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